Freitag, 23. April 2010

Dienstag, 26. Januar 2010

Tag 2: Lomé

Nachdem die erste Nacht in unserem Freiluftdomizil erholsam verbracht wurde (Man schläft nirgendwo so gut wie an der frischen Luft), wird erst mal das Frühstück zusammengesucht. Gar nicht so einfach in einer fremden Stadt wenn die Gastgeberin noch schläft und man sie nicht wecken will. Wir sind dennoch erfolgreich (Wer fragt kommt weiter!), finden sogar unseren Weg zurück zum Haus und machen uns sogleich an die Präparation. Was es gibt? Omelette natürlich!
Danach ist erst mal Umzug angesagt. Selvi bekommt heute Besuch und dann wird es doch etwas eng für alle, so dass wir an zwei andere deutsche Freiwillige vermittelt werden um unsere zweite und letzte Nacht in Lomé zu verbringen. Nachdem wir unser Gepäck versorgt haben, sacken wir noch ein paar andere Freiwillige ein, die auch gerade Lomé besuchen und machen uns auf den Weg zum Strand, wo der Rest des Tages gemütlich verchillt wird. Wir haben ja schließlich Urlaub. Zum ersten Mal seit fünf Monaten bin ich auch mal wieder richtig geschwommen, was aufgrund eines vor dem Strand installierten Wellenbrechers möglich ist. Auf Dauer bevorzuge ich allerdings dann doch das "ungebügelte" Meer, nur Schwimmen ist auf Dauer etwas langweilig.
Auf dem Weg zum uns ans Herz gelegten Maquis gibt es dann diesen schönen Eindruck von der Strandpromenade in Lomé:



Der Abend endet in geselliger Runde mit togoischen Spezialitäten: Salade Togolais (den es in Benin zwar auch gibt aber lang nicht so oft und gut und außerdem Salade Spaghetti heißt) und BB Pils, dem togoischen Bier. Das Nachtlager wird dieses Mal im Esszimmer aufgeschlagen und ist mangels der Matratze von gestern weniger komfortabel. Gut dass wir noch jung sind, da ist eine Nacht auf dem Fußboden trotzdem drin.

Montag, 18. Januar 2010

Tag 1: Porto-Novo - Lomé

Von fernen, fremden Landen gelockt, hatten wir als unsere erste Reiseetappe die togoische (togolesisch sagt man nur auf Französisch!) Hauptstadt Lomé ausgeguckt, wo wir eine deutsche Freiwillige besuchen wollten, die Nico und ich auf dem Vorbereitungsseminar kennen gelernt haben.
Auch "Petit Paris" genannt, eilt Lomé der Ruf als eine der schönsten Metropolen Westafrikas voraus. Das muss man gesehen haben.
26.12.2009, 03:30: Mein Wecker klingelt. Bastard! Na ja gut, man quält sich mehr oder weniger bereitwillig aus dem Bett, torkelt unter die Dusche und lässt sich erst mal zehn Minuten von kaltem Wasser wecken. Anziehen, restliche Sachen in den Rucksack schmeißen, auch wenn manches davon noch nicht so ganz trocken ist. Das hat man halt davon wenn man erst am Abend vorher auf die Idee kommt zu waschen. Großer Rucksack, kleiner Rucksack, Grill und ein paar Kochutensilien werden im Auto verstaut. "Papa" Tschüss sagen und Abfahrt Richtung Ouando um Caro und Nico aufzugabeln.
Nachdem mit Mühe und Not alles im Auto verstaut und unser Trocken-Brot-von-gestern-Frühstück beendet ist, gehts auf die Straße nach Cotonou. Auf dem Weg wird noch eben getankt, ab jetzt kann uns nichts mehr aufhalten!



Denkste! Das nächste Sandloch kommt bestimmt und so stecken wir nur kurz hinter Cotonou auf der Route de Pèche in Richtung Ouidah das erste Mal fest. Schaufeln ist angesagt, danach Steine, Palmblätter oder Ähnliches zum unter die Räder legen suchen und den Bock dann mit viel Gefühl in der Kupplung und genau richtig viel Gas wieder auf festen Boden bringen.
In Ouidah angekommen wird dann erst mal gefrühstückt, Omelette natürlich, was auch sonst?
Der Weg wird so schnell wie möglich fortgesetzt, wir sind guten Mutes schon gegen Mittag in Lomé zu sein.
Bis der Weg plötzlich weg ist. Er verläuft sich im Sand und ward nicht mehr gesehen. Nähere Untersuchungen der Umgebung stellen heraus, dass sich nur unweit hinter dem Ende der Straße eine Flussmündung befindet - ohne Brücke natürlich. Selbst wenn es eine gegeben hätte, wir hätten uns auf dem Weg dahin wohl gnadenlos und unwiderruflich im Sand festgesetzt. Wir stellen fest: Wer immer mir mitteilte die Route de Pèche würde nach Ouidah noch nach Grand Popo weitergehen hat - entweder wider besseren Wissens oder böswillig - gelogen.
Wir drehen um und begeben uns auf die 25 Kilometer Rückweg nach Ouidah, um dann wohl doch die Teerstraße nehmen zu müssen. Auf dem Weg machen wir dann noch das Auto voll, es soll sich ja auch lohnen. Mit sieben Leuten (drei vorne, vier hinten) und Gepäck werden die Sandlöcher allerdings noch tückischer, so dass trotz optimierter Fahrtechnik noch zwei mal ausgraben nötig wird. Aber wofür hat man die Leute denn dabei?
Leider fängt auf dem Weg die Kupplung wieder an zu spinnen. Ist ja icht so dass man sie am Vortag noch repariert hätte, aber da hat der Mechaniker wohl Mist gemacht. Na ja, er wollte auch kein Geld... Erste Station zurück in Ouidah ist also die Garage von Saturin, welcher zum zweiten Mal in drei Wochen die Kupplungshydraulik tauscht. Langsam kann ichs selber so oft habe ich das Ding offen gesehen:



Die Stunde Warten wird mit weiterer Reiseplanung und der Organisation unseres ersten Schlafquartiers in Lomé sinnvoll genutzt und danach sind wir dann wieder auf der Strecke, dieses Mal geteert und wahnsinnig gerade. Um von Ouidah nach Lomé zu kommen, muss man eigentlich nur noch das Lenkrad festhalten, mit 90Km/h immer gen Westen:



Der nächste Halt ist Grand-Popo, kurz was zu Mittag essen. Während des Essens werden wieder interessante interkulturelle Erlebnisse gemacht: Caro wird zum Objekt der Begierde und Nico und ich erfahren, dass zehn Schafe für ein Braut sehr, sehr unangemessen sind. Am Ende einigt man sich auf dreißig, aber ich glaube auch da sind wir noch zu billig gewesen. Macht nichts, der Kerl hat die Schafe gerade eh nicht dabei, so dass Caro bei uns bleiben kann. Nochmal Glück gehabt!
Kurz hinter Grand-Popo dann die Grenze. Erstaunlich unbürokratisch und schnell, ich hatte ehrlich gesagt mit Schlimmerem gerechnet: Eine Stunde später und um 36.000 Francs (drei Mal Zehntausend für die Visa und Sechstausend fürs Auto, wir haben tatsächlich niemanden bestechen müssen!) erleichtert, können wir unsere Reise - nun in Togo - fortsetzen. Je weiter wir von der Grenze wegkommen, desto größer werden die Unterschiede: Opels verdrängen die in Benin bevorzugten Peugeots und das Benzin wird nicht mehr an der Straße sondern an der Tankstelle verkauft.
Kurz vor Lomé kommt dann der krasse Schock: Diese Stadt hat einen richtigen Industriegürtel! Ich hatte ehrlich gesagt schon vergessen dass es sowas gibt. Höchst beeindruckend, genau so wie der darauf folgende Freihafen, der schon noch ein gutes Stück größer ist als der in Cotonou.

Auf der Suche nach Selvi, unserer ersten Gastgeberin lernen wir dann unfreiwillig noch den Grand Marché von Lomé kennen: Einmal zu früh abgebogen und schon sind wir mitten drin im Gewühl aus Taxis, Einbahnstraßen, Marktschreiern, Millionen Leuten und Motorrädern. Tja, da muss man dann wohl durch, oder besser gesagt: so schnell wie möglich wieder raus!
Nach einiger Sucherei finden wir Selvi dann doch noch und werden von ihr zu unserem ersten Nachtquartier geleitet. Da ihr Zimmer mit Schrank, Doppelbett und Herd allerdings schon ziemlich ausgefüllt ist, beschließen Nico und ich kurzerhand uns draußen im Hof zu installieren. Eine Matratze wird noch gefunden, dadrüber unser luxuriöser Moskito-Dome installiert und anschließend das Interieur noch stilecht mit Strohmatten ausgelegt (wer weiß schon was in der Matratze alles haust?): Fertig ist das gemütliche Lager für die erste Nacht:



Zum Abendessen gibt es Couscous mit Gemüse-Targine gefolgt vom Wassermelone und nicht so viel später geht es dann auch ins Bett, schließlich wollen wir morgen die Stadt erkunden!

Urlaub!

Meine Damen und Herren, es ist soweit: (*Trommelwirbel*) ich blogge wieder!
Anlass ist in diesem Fall der Urlaub welchen ich am Ende des Jahres genommen habe: Zusammen mit Caro und Nico, zwei anderen deutschen Freiwilligen, und Victoire (das ist der Taufname meines Autos), habe ich zehn Tage Togo und Benin erkundet. 1500km haben wir in dieser Zeit zurückgelegt, so manches von Land und Leuten, und natürlich auch den ein oder anderen Mechaniker gesehen.
Im Laufe der nächsten Tage werde ich hier Posts über die einzelnen Reisetage (natürlich inklusive Bilder) veröffentlichen und würde mich natürlich freuen wenn sie euch gefallen.

Dienstag, 10. November 2009

On the Road again

Die durch Autokauf neu gewonnene Mobilität wird gnadenlos ausgenutzt. Dieses Wochenende mit einem Trip nach Ouidah, wo wir eine französische Familie besucht haben, die ehemals im CEMAAC gearbeitet haben und die wir während den pädagogischen Tagen kennen gelernt haben.
Samstag morgen also ein paar Sachen ins Auto geworfen und ab gehts. Während die Teilstrecke von Porto-Novo nach Cotonou noch in erster Linie durch den hier regellosen aber dennoch regen Verkehr geprägt ist, wird es hinter Cotonou auf einmal paradiesisch still. Da eigentlich alle, die nicht zum Vergnügen unterwegs sind, die geteerte "Nationale" zwischen Cotonou und Ouidah bevorzugen, hat man die "Route de Peche", eine Sandpiste direkt am Strand, für sich, was man sich nicht schön genug vorstellen kann. Würde mich jemand um eine Definition von Freiheit bitten, würde ich ihn dahin mitnehmen. (Jaja, es gibt unten Fotos)
In Ouidah angekommen haben wir uns dann mit Valère, Céline und der kleinen Naja-Jah (überflüssig zu sagen dass die Eltern Rastas sind, oder?) getroffen und eine superschöne Zeit verbracht. Angesichts der Tatsache dass gerade die Mangosaison begonnen hat und die beiden zwei riesige Mangobäume auf ihrem Grundstück haben, war ein deutlicher Überschuss an superfrischen Mangos vorhanden, ein Geschmackserlebnis, das man in Europa schwerlich finden wird. Nachdem das Tor zum Hof geknackt (der Schlüssel war weg) und das Auto geparkt ist, wird der Abend wird gemütlich im Haus, die Nacht auf einer Strohmatratze verbracht. Besonders lang ist sie auch nicht, das haben dreijährige Kinder im Haus so an sich. Macht aber nix, dem Mädchen kann man echt nicht böse sein. Das Frühstück (-> Omelette) wird in der Cafeteria eingenommen, danach gucken wir uns noch ein bisschen Ouidah an: Eine schöne Stadt mit viel Grün, schönen Plätzen und noch echter Kolonialarchitektur. Wenn man da mal restaurieren würde...
Gegen drei brechen wir dann wieder auf, halten vor Cotonou noch in "Zion" bei Eric, der uns mal wieder mit seinen Kochkünsten überrascht: Heute gibts gegrillten Fisch. Superzart und saftig und einfach nur genial gewürzt. Ach würden doch alle Beniner so kochen können...
Der Aufenthalt ist allerdings nicht lang, denn vor Einbruch der Dunkelheit (also vor 18:30) müssen wir wieder in Porto-Novo sein: Nachts außerhalb der Stadt fahren ist gefährlich!
Um das Auto fahren ökologischer zu gestalten und die Kosten für den Sprit wenigstens zu einem geringen Teil wieder reinzubekommen, werden an der Straße nach Porto-Novo noch zwei aufs Taxi wartende Damen eingesackt. Die Erfahrung zeigt: Das kann man machen. Wenigstens einen weißen Taxifahrer muss es in Benin ja auch geben.


Der Fahrer mit Voodoo-Puppe im Vordergrund und neuer Sonnenbrille auf der Nase. Die alte wurde leider geklaut.


Das (bis jetzt noch) treue Gefährt: Eine bessere Schaukel gibts auf der ganzen Welt nicht.


Bei solchen Vorraussetzngen bleibt die Kurzurlaubsstimmung nicht aus.


Diese Aussicht hat man hier über 40km lang.


Ouidah: Die "Porte de Non Retour" erinnert an die Schrecken der Sklaverei.


Alte Kolonialbauten in Ouidah


Naja-Jah beim Spielen im Auto


Eine malerische Ansammlung von Fischerbooten auf dem Rückweg.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Frühstück

Während unser Frühstück am Anfang noch reichlich europäisch, ergo früh und klein, war, haben wir uns mittlerweile den Verhältnissen angepasst. Das Frühstück wird mittlerweile irgendwann zwischen halb zehn und elf eingenommen, wenn die ersten Schrecken des neuen Tages bereits gemeistert sind, und ist wahrhaft opulent geworden. Weg vom billigen Marmeladenbrot, hin zum

Omelette (für 1 Person)

Man nehme:
  • 1-5 Eier (eins für Freundinnen, Magen-Darm- oder Malaria-Infizierte und andere Wenigesser, fünf bei akutem Fressflash. Durchschnitt sind zwei oder drei.)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Pimp (je nach Geschmack und Verfügbarkeit z.B. andere Gewürze, Tomaten, Zwiebeln, Wurst, Käse, anderes Gemüse, etc... Der Fantasie sind hier nur wenige Grenzen gesetzt)
  1. Pimp klein (!) schneiden. In eine Schüssel geben. Die Eier aufschlagen und in die Schüssel geben (nur das Innere vom Ei!). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit geeignetem Werkzeug (Empfehlung: Gabel) bei hohen Drehzahlen rühren. Drehzahl kann je nach Größe des Gefäßes und der Lust hinterher die Küche zu putzen variiert werden. Siehe auch -> Rührei
  2. Pfanne nehmen, spülen und ordentlich Öl rein tun (Für die daheim gebliebenen mit den schönen, beschichteten Pfannen: Nicht so viel!!) Den Herd auf Temperatur bringen und die Pfanne draufstellen. Wenn die Chose brutzelt die Mische aus 1. noch mal kurz aufrühren und in die Mitte der Pfanne schütten. Darauf achten das Pimp gleichmäßig zu verteilen, solange das Ei noch nicht gestockt ist.
  3. Wenn das Ei vollkommen gestockt ist (es sollte jetzt die Form eines Pfannkuchens haben, andernfalls habt ihr was falsch gemacht), kommt der Moment der Momente. Hier trennt sich die Spreu der Omelettebrater vom Weizen. Es hilft nix, man kommt nicht drum herum: Das Ding muss gedreht werden. Halt, nein, Stop! Leg sofort den Pfannenwender weg, was machst du denn da?? So wird das nichts, das kann ich dir sagen! Wer hier zu schwerem Gerät greift, macht sein mittlerweile doch ansehnliches Omelette sofort kaputt. Wer es am Stück genießen will, muss es in der Luft wenden. Das ist schwierig: Hat man zu viel Schwung steigt die Chance quasi exponentiell, dass alles auf dem Boden landet und man zusätzlich zum wachsenden Hunger auch noch Schmiererei in der Küche hat. Hat man zu wenig Schwung klappt man das Omelette zusammen, ohne es zu drehen. Man kann es dann zwar Calzone-Omelette nenen, davon wird die nun innen liegende Seite aber leider immer noch nicht gar.
  4. Je nach Erfolg bei Schritt drei gibt es nun zwei Verfahrensweisen. Der wahrscheinlichere Fall ist der Misserfolg, drum sei er hier als erster genannt: Rettet was zu retten ist. Das ist meistens nicht mehr viel und oft ist die einzige Lösung die bleibt die Umwandlung des Omelettes in den nahen Verwandten -> Rührei. Vom Geschmack her nicht tragisch, aber es kratzt halt doch ein bisschen am Ego. Zur Umwandlung greift man nun doch zum Pfannenwender, zerhackt das böse Ding und lässt es anschließend unter Aufsicht noch so lange schmoren, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist. Danach vom Herd nehmen! Sollte man tatsächlich Erfolg gehabt haben, lässt man das Omelette noch höchstens anderthalb Minuten von der anderen Seite schmoren, und freut sich königlich.
  5. Das Omelette wird nun, je nach persönlicher Vorliebe auf einem Teller serviert, oder direkt aus der Pfanne konsumiert. Tip für die, die die zweite Variante bevorzugen: Die Pfanne ist heiß, passt auf! Als Begleiter eignen sich Kaffee und Brot.
Guten Appetit!


Ein Beispiel für Misserfolg bei Schritt drei: Die Umwandlung in Rührei war nicht mehr zu vermeiden .

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ja, ich lebe noch!

Auch wenn fortwährende Störungen wichtiger Kommunikationsnetzwerke es nicht leicht machen, dies zu dokumentieren.
Die Schule hat jetzt angefangen, ich habe zwei Gitarrenklassen, von denen ich allerdings eine gleich mal in zwei Teile geteilt habe, so dass es jetzt effektiv drei sind. Eine Doppelstunde geht hier halt ernsthaft zwei ZEITstunden, so dass man sich schon gut vorbereiten muss, wenn man nicht in der Mitte des Unterrichts ohne Material da stehen will. Wäre bitter.
Da ich aber eigentlich nur Anfänger unterrichte und daher eine gesunden Wissensvorsprung habe, sollte mir das über das Jahr keine Probleme machen. Einzige Ausnahme könnte hier meine Donnerstagsklasse werden, das sind nämlich die Leute die neu beim CEMAAC sind, aber davor schon Gitarre gespielt haben. Das Niveau dieser Truppe werde ich morgen eruieren und da könnte dann schon noch Arbeit auf mich zukommen. Was in dem Fall allerdings durchaus positiv zu verzeichnen ist, Gitarre spielen macht schließlich Spaß.
Auch die Gebrauchtwagensuche beschäftigt mich weiterhin und bietet wahrhaft gelungene Augenblicke: Einer Gruppe von fünf Erwachsenen zuzuschauen die um einen alten VW Jetta herumtanzen und irgendwie versuchen die Türen zu öffnen, ist ein herrlicher Anblick, auch wenn es nicht gerade den Wunsch bestärkt eben jenes Auto zu meinem zu achen. Wer will schon auf der Straße stehen, um sein Auto tanzen und dabei von den Leuten ausgelacht werden? ;-)
Nun ja, auch in diesem Punkt gilt die beninische Allzweckdevise: "Ca va y aller!" Wir werden schon was finden!
Auch habe ich mich jetzt ernsthaft auf die Suche nach einem Hobby begeben. Heute ist wieder "Danse Moderne" (das ist hier ein Unterrichtsfach wie Mathe), und ich werde mich einfach mal mit dem Lehrer bekannt machen und fragen, welche Möglichkeiten es gibt, in Porto-Novo sein Tanzbein zu schwingen. Selbst wenns Ballett wird, ich bin zu allen Schandtaten bereit ;-)